Jürgen Kinzner (Elektro Kinzner)
In vielen Bereichen wie Telefon, Internet usw. herrscht heute ein reger Preiskampf, von dem auch Stromanbieter und Energielieferanten betroffen sind. Gerade jetzt, wo vieles teurer wird, wirkt sich dieser Konkurrenzkampf positiv für den Verbraucher aus. Gezieltes Vergleichen der Angebote ist daher gefragt wie nie zu vor. So können unter Umständen bei einem Anbieterwechsel mehrere hundert Euro an Energiekosten eingespart werden.
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Wenn Sie darüber hinaus einige einfache Tipps beachten, können Sie auch Ihren Energieverbrauch senken. Fernseher, DVD-Player und andere Unterhaltungselektronikgeräte machen nur einen geringen Anteil am Stromverbrauch aus. Die Hauptverursacher sind Elektroheizungen, Boiler, Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen und Trockner.
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Durch verbesserte Technik kommen heute moderne Geräte – bei gleicher Leistung – mit weniger Energie aus als noch vor ein paar Jahren. Jeder sollte bei Verwendung älterer Geräte abwägen, ob nicht eine Neuanschaffung eines sparsameren Gerätes sinnvoll wäre. Dabei gilt es auf die Energieklassen zu achten. Geräte der Klasse F sind zwar meist besonders preiswert, aber bedingt durch ihren hohen Stromverbrauch nicht sehr wirtschaftlich. Geräte der Klasse A sind in der Anschaffung meist wesentlich teurer. Der höhere Preis macht sich jedoch aufgrund des wesentlich niedrigeren Stromverbrauchs, innerhalb kürzester Zeit bezahlt. Wenn möglich sollte man Kühl- und Gefriergeräte an einem kühlen Ort in der Wohnung aufstellen. Ungeeignet ist ein Platz direkt neben Herd und Spülmaschine, da hier Wärme abgestrahlt wird und somit der Energieverbrauch der Kühl- und Gefriergeräte steigt. Auch das regelmäßige Abtauen von Gefriergeräten hilft, den Verbrauch niedrig zu halten.
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Bei Waschmaschinen sollte man die niedrigeren Temperaturen von 30° C oder 40° C bevorzugen und – wenn möglich – auf den Vorwaschgang verzichten. Man sollte auch darauf achten, das Fassungsvermögen der Trommel wirklich auszunutzen. Das gilt auch für die Verwendung eines Wäschetrockners. Man sollte nur gut geschleuderte Wäsche in den Trockner geben und bevorzugt „Schranktrocken“ wählen. Dies spart nicht nur Energie, sondern schont auch die Textilien.
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Weitere Einsparmöglichkeiten ergeben sich, wenn man z.B. stark verschmutztes Geschirr von Hand spült oder beim Kochen Deckel verwendet und die Restwärme von Herdplatten und Backrohr geschickt ausnützt. Auch der Einsatz von Energiesparlampen macht sich bezahlt.
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Bei Fernsehern, DVD-Playern, Computern usw. sollte man die Geräte immer ganz abschalten und auf den Stand-by-Modus verzichten.
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